Vojta

Vojta in der Neurologie: Reflexe verknüpfen die Nervenbahnen
Was ist Vojta-Therapie?

Bei der Vojta-Therapie übt der Therapeut beim Patienten gezielten Druck auf bestimmte Körperzonen aus. Dadurch setzt er Reize, die bei jedem Menschen, unabhängig von Krankheitsbild oder Alter, Reflexe auslösen, die das zentrale Nervensystem positiv beeinflussen. Der Begründer der Therapie, Prof. Václav Vojta, ging davon aus, dass durch das wiederholte Auslösen dieser reflexartigen Bewegungen Nervenbahnen zwischen Gehirn und Rückenmark frei- oder neu geschalten werden können.

Der tschechische Neurologe Prof. Václav Vojta entwickelte in den 50ger-Jahren die nach ihm benannte Vojta-Therapie. Er fand heraus, dass sich durch Stimulation bestimmter Körperbereiche in unterschiedlichen Liegepositionen die Steuerungsfähigkeit des Gehirns in Puncto Bewegung und Haltung beeinflussen lässt.

Einsatzgebiete der Vojta-Therapie


done  Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS), Amyotrophische Lateralsklerose (ALS), Schlaganfall, Hirnblutung, Parkinson oder Lähmungserscheinungen
done  Entwicklungsstörungen bei Kindern (angeboren oder durch Krankheit)

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Wann ist Vojta sinnvoll?

Reflexe verknüpfen die Nervenbahnen

Durch die Vojta-Methode soll das Gehirn von Patienten mit motorischen Defiziten im zentralen Nervensystem natürliche Bewegungsabläufe wie Gehen, Aufrichten, Drehen, Greifen oder Schlucken neu erlernen und dauerhaft speichern. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die Bobath-Methode, mit dem Unterschied, dass die Patienten hierbei aktiv tätig sein müssen. Vojta dagegen kann vom Physiotherapeuten völlig passiv durchgeführt werden, weshalb es für Säuglinge, Kleinkinder und Menschen mit erheblichen Bewegungseinschränkungen geeignet ist.

Wie funktioniert Vojta?

Bewegungsabläufe neu lernen

Der Patient liegt auf dem Rücken, Bauch oder auf der Seite. Nun übt der Therapeut gezielten Druck auf sogenannte Reizzonen in Muskeln oder Knochen Reaktionen im ganzen Organismus aus. Der Patient reagiert auf die Stimulation nach fest vorgegebenen Bewegungsmustern, ohne selbst einen Einfluss darauf haben zu können. Diese reflexhaften Bewegungsmuster sind von der Natur vorgegeben, sie sind jedem Menschen angeboren. Durch das Wiederholen dieser Reflexe lernt das Gehirn die Bewegungsabläufe neu und speichert sie ab. So können die Körperhaltung stabilisiert und einzelne Muskelgruppen trainiert werden, selbst wenn der Patient dazu nicht eigenständig in der Lage ist.

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Falls Sie selbst Bedarf haben an Vojta oder einer anderen Behandlungsform, können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren. Das Team von Bunz mobile Physio versorgt Patienten in Deutschland und Österreich.

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