Freiberuflicher Physiotherapeut: So startest Du in die Selbständigkeit

Möchtest Du als freiberuflicher Physiotherapeut oder Physiotherapeutin bei Bunz mobile Physio gerne erste Schritte in die Selbständigkeit wagen? Wir unterstützen Dich gerne bei der Umsetzung, wo immer wir können. Hier informieren wir Dich ausführlich, worauf dabei zu achten ist.

Darauf kommt es an:

  • Anmeldung beim Finanzamt
  • Abschluss einer Berufshaftpflicht-Versicherung
  • Beitritt zur Berufsgenossenschaft

Was ist zu tun, damit Du in die Selbständigkeit starten kannst? Bestimmt gibt es viele Fragen. Deshalb bemühen wir uns, im zweiten Part unserer dreiteiligen Serie die verschiedenen Themen zu beleuchten.

Gewerbe anmelden nicht nötig

Entscheidend ist eine Information: Wenn Du Dich in Deutschland als Physiotherapeut/in selbständig machen möchtest, solltest Du kein Gewerbe anmelden. Das wäre zu Deinem Nachteil. Das deutsche Finanzamt unterscheidet bei der steuerlichen Erfassung verschiedene Arten der Tätigkeit: gewerbliche, selbständige (freiberufliche) oder land- und forstwirtschaftliche oder Vermietungstätigkeit. Du gibst hier freiberufliche Tätigkeit an. Innerhalb der Selbständigen hast Du als Freiberufler damit eine Sonderstellung. Denn Du musst kein Gewerbe anmelden, und auch keine Gewerbesteuer zahlen.

Nur Gewinne versteuern

Du meldest Deine Tätigkeit als Freiberufler an, Formulare hierfür gibt es auf Elster. Als Selbständiger hat man jedes Jahr eine Steuererklärung einzureichen und dabei gibt man die Einkünfte aus der freiberuflichen Tätigkeit an.

Kosten gegenrechnen

Sind im Zuge der Selbständigkeit Kosten entstanden, können diese natürlich steuerlich geltend gemacht werden. Zu versteuern ist lediglich der Gewinn. Man spart also Steuern, wenn man Kosten angibt und damit den Gewinn reduziert.

Rechtliche Absicherung

Zu den Kosten, die steuerlich gegengerechnet werden können, gehören auch Versicherungen und Beiträge, die Deiner rechtlichen Absicherung als freiberuflicher Physiotherapeut dienen. Unbedingt erforderlich ist eine Berufshaftpflicht, die nicht sehr teuer ist. Oft kann hierfür ganz einfach die Privathaftpflicht erweitert werden. Notwendig ist auch eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege. Sie springt als Krankenkasse bei Berufsunfällen ein - ebenfalls eine notwendige Formalie mit ganz geringen Kosten, doch entscheidend, solltest Du bei der Ausübung Deines Berufs einen Unfall erleiden beispielsweise auf dem Weg zu einem Hausbesuch.

Beiträge Rentenversicherung

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass Du als freiberuflicher Physiotherapeut verpflichtet bist, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Diese Regelung tritt in Kraft sobald Du mehr als 450 Euro im Monat verdienst. Dann werden Beiträge anteilig für die gesamte Summe fällig. So sieht es der Gesetzgeber für bestimmte Berufsstände, darunter auch Physiotherapeuten, vor. Dagegen musst Du als Physiotherapeut keine Umsatzsteuer ausweisen. Das erleichtert Dir oder Deinem Steuerberater die Arbeit.  

Noch mehr Informationen

Ausführliche Informationen rund um das Thema Selbständigkeit hat das IFB (Instítut für Freie Berufe an der Universität Erlangen) auf dieser Internetseite. Hier finden Interessierte auch eine Liste mit Ansprechpartnern aus anderen Bundesländern. Falls konkrete Fragen zur Selbständigkeit als Physiotherapeut/-in offen sind, lies hier weiter oder nimm direkt mit uns Kontakt auf.

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Hier haben wir alle Informationen zusammen gestellt.
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