Tanja Schütz 15.12.2018

Hamburger Physiotherapeut bringt Körper und Seele ins Gleichgewicht

Körper, Seele und Geist ins Gleichgewicht bringen, so funktioniert gesund werden für Hans Marius Pieper aus dem Hamburger Team von Bunz mobile Physio. “Hans bringt Glück”, indem er gesund und schmerzfrei macht. Doch er alleine kann das nicht, er fordert seine Patienten zum Mitmachen auf. Denn sie sollen dauerhaft gesund bleiben, auch ohne die Hausbesuche unseres Physiotherapeuten.

Hans ist schon etwas  Besonderes. Denn seine Art, zu behandeln, ist ungewöhnlich. Nein, nein, keine Sorge! Er kann auch ganz normal, wenn ein Patient “normal” braucht. Aber er hat den gewissen Blick für die Zusammenhänge, und das ist sein Schlüssel zum Erfolg: “Ich heile nicht. Ich bringe nur ins Gleichgewicht. Nur wenn das Gleichgewicht in Körper und Geist vorhanden ist, ist man gesund. Dann hat der Mensch, was er braucht und ist in seiner Mitte”, sagt Pieper ganz bescheiden. Doch ganz so einfach ist es nicht, oder nur für ihn...

Der Therapeut mit dem gewissen Blick

Der 28-Jährige behandelt natürlich Menschen mit allen möglichen Beschwerden. Inzwischen konzentriert er sich jedoch auf Schmerzpatienten, denn diese sprechen hervorragend auf seine Therapiemethode an, die er in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Ansätzen abgeleitet und immer weiter entwickelt hat. Bei ihnen trifft er genau den richtigen Nerv: Er bedient sich einiger Elemente aus der Osteopathie, anderer aus der Manuellen Therapie. Das Entscheidende ist jedoch: Er bezieht den Menschen psychosomatisch als Ganzes mit ein. “Wir sind mehr als die Summe unserer Teile. Körper, Seele und Geist müssen in der Balance sein”, bringt es der gebürtige Duisburger auf den Punkt. Und stellt aber klar: “Ich bin Physiotherapeut. Deshalb behandle ich natürlich die Physis, den Körper. Dennoch fließt hierbei mein Wissen über Seele und Geist mit ein. Ich sehe nicht nur den Körper, den ich therapiere.”

Fingerspitzengefühl für die verschiedenen Patienten

Viel Fingerspitzengefühl ist erforderlich, um den unterschiedlichen Patienten gerecht zu werden. Denn die Menschen sind so verschieden wie ihre Probleme. Da gibt es den rationalen Typen, der braucht den wissenschaftlichen Ansatz, am besten noch ein paar Studien dazu. Der emotionale Typ will mit Samthandschuhen angefasst werden und wird ungern mit den Tatsachen konfrontiert. Und dann gibt es noch viele Nuancen dazwischen. Es ist jedes Mal ein intuitiver Prozess, sagt der Hamburger Physiotherapeut.

Die Zusammenhänge erfassen

Oft dauert es geraume Zeit, bis er das Gefühl hat, jetzt ist der Patient offen dafür, sich nicht nur die körperliche Baustelle, sondern die großen Zusammenhänge anzusehen. Dann deutet er ihm an, wo er die Ursachen sieht, beispielsweise stressbedingte Kopfschmerzen und dergleichen. “Menschen beschäftigen sich naturgemäß nicht gerne mit ihren psychischen Mustern. Sie meinen oft, sie könnten sich dem Ansatz entziehen, dass der Körper der Spiegel der Seele ist. Wenn ich ihnen ihre Muster aufzeige und ihnen Lösungsstrategien an die Hand gebe, erkennen sie aber die Zusammenhänge. Und dann sind sie auch in der Lage, selbst aktiv dafür zu sorgen, dass sie in ihrer Mitte bleiben”, erklärt er.

Ein kleiner Schubs in die richtige Richtung

Aus seiner Perspektive gibt Hans Marius Pieper seinen Patienten einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, psychisch wie physisch. Denn die Ursachen der Schmerzen sind meist nicht dort, wo es weh tut.

Der Mensch besteht aus passiven Elementen wie Knochen und Gewebe mit mobilen Elementen wie Muskeln. Die passiven Elemente werden dabei durch die aktiven gesteuert. Dementsprechend bringt es nach Piepers Auffassung mehr, wenn er sich eher auf die aktiven Prozesse im Körper konzentriert als auf die passiven. Werden beispielsweise Gelenke nur passiv bewegt und nicht aktiv durch die ansetzenden Muskeln und Faszien, verändert sich in der Aktion nichts. Das heißt, die Bewegungsabfolge wird weiterhin falsch ausgeführt.

Pieper: “Ich heile nicht, ich bringe nur ins Gleichgewicht.”

Vereinfacht erklärt: Wenn ich immer in einer bestimmten Fehlhaltung sitze, und das die Ursache meiner Beschwerden ist, löse ich dadurch immer die falschen Beschwerden aus. Wenn ich bei Stress meine Schultern hochziehe, weil die Last so schwer ist, führt das immer wieder zu Verspannung und Kopfschmerz. Also müssen Muster erkannt, Zusammenhänger erfasst werden. Deshalb wiederholt der Hamburger: ”Ich heile nicht, ich bringe nur ins Gleichgewicht.”

Hausbesuche deutschlandweit buchbar

Falls auch Sie gesundheitliche Probleme haben, bei denen Sie unsere Physiotherapeuten unterstützen können, kontaktieren Sie uns für einen Termin. Unser großes Team kommt in allen deutschen Großstädten sowie in Wien und Graz auf Hausbesuch zur Behandlung, die jeweils ganze 60 Minuten dauert. Falls Sie sehr kurzfristig Termine wünschen, können Sie unseren Premium-Service buchen.

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Tanja Schütz 01.01.1970
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